Achtung! Schlecht gelaunter Chef!

Warnung! Ich habe heute verdammt schlechte Laune! Wenn Sie sich nicht anstecken wollen, empfehle ich Ihnen, besser nicht weiterzulesen.

Eigentlich fing der Tag ja ganz gut an, bis kurz vor dem Mittag eine Nachricht aus dem ebay-Shop bei uns eintrudelte. Eine Kundin ist sauer, richtig sauer. Zur Geschichte: Sie hatte für Ihren Mann eine Latzhose in einer ziemlich großen Größe bestellt. Diese reklamierte sie telefonisch, die sei ja gar nicht wie angegeben aus 100% Baumwolle. Ihr Mann sei Schweißer und in diesem Mischgewebe würden unschöne Brandflecken entstehen, wenn nicht gar Schlimmeres passsiert. Recht hat sie ja.
Die Hosen aus neuer Produktion sind leider nicht mehr nur aus Baumwolle. Um den günstigen Preis zu halten, hat unser Produzent sich für eine andere Stoffqualität entschieden. Irgendwie hatte diese Veränderung noch nicht den Weg in unsere Artikelbeschreibung gefunden.
Der Kundin hatte ich nun angeboten, sie solle die Hose an uns zurücksenden. Wir haben die Möglichkeit, selbst fertigen zu lassen und einigten uns, eine Hose in großer Größe aus reiner Baumwolle wird für sie produziert … und das kann schon ein paar Tage dauern.
Jedenfalls schien ihr nun die Geduld ausgegangen zu sein und machte gleich an ebay eine Meldung, ohne uns vorher noch einmal kurz kontaktet zu haben.

Nächster Anruf: „Ich hatte bei Ihnen zwei Turnhosen bestellt, die sind ja viel zu groß!“ Ruhig bleiben! Selbstverständlich wird getauscht bis die Hosen passen. In der Artikelbeschreibung haben wir gleich eine Angabe über den einfach gedehnten Bund jeder Größe ergänzt. Jetzt kann jeder ein Maßband zu Hand nehmen und im Zweifel den Popo vermessen.

Dritter Anruf – diesmal ein Lieferant: die bei uns in den letzten Tagen ausverkauften und nachbestellten Wanderschuhe sind nicht lieferbar. Eintreffen der neuen Produktion hat noch keinen Termin. Ich glaub, ich muss an die frische Luft. Wie sage ich das den beiden Kunden, die sich auf diese Schuhe freuen?

Als ob das nicht langte, rief ich bei einem anderen Lieferanten an, eigentlich nur um die nächste Materiallieferung abzusprechen. Die gute Nachricht zuerst – ab morgen werden voraussichtlich die Turnhosen wieder in allen Größen und Farben lieferbar sein. Wermuthstropfen: die neue Produktion ist nur ein klitzekleines bisschen teurer. Der Einkaufspreis steigt nur um ca. 30% – eigentlich ja nicht viel, oder?

Es gibt Tage, da sollte man besser im Bett bleiben. Heute war definitiv so einer. Genau da gehe ich jetzt hin. Hofftlich wird der morgige besser! Gute Nacht!

(mrj)

Schlaf, Püppie, Schlaf…

Wer hätte das gedacht? Gestern sprach ich davon, dass wir nun die Puppenwagen als nächstes angreifen wollen, nun sind sie schon alle im Filius drin. Na gut, ein paar Bilder – ja, viele der Produktbilder fehlen noch. Aber das sollte in Kürze auch der Vergangenheit angehören.

Puppenwiege Traumfabrik

Puppenwiege Traumfabrik

Das nächste Ziel sind die Puppenbettchen und -wiegen. Schön sehen sie ja aus. Doch leider sehr ungeeignet, um mein greises Haupt darin zu betten.

(mrj)

Puppenmuttis aufgepasst!

Es ist kaum zu glauben. Wie werkeln noch ganz kräftig an unserem Shop Filius24 und schon melden sich die ersten Interessenten für unsere Produkte. Unsere Damen sind gerade dabei, die Puppenwagen aufzubereiten – die eine macht die Texte, eine andere die Bilder hübsch – schon hat eine Puppensammlerin aus dem Hessischen Interesse an einem der Wagen angemeldet. Das nur aufgrund von Mundpropaganda! Super!

Puppenwagen Antik

Puppenwagen Antik

Unsere Techniker bauen nun die letzten Module ein, so dass Gutscheine eingelöst werden können oder zeitlich begrenzte Sonderaktionen durchgeführt werden können – dann werden wir beginnen, die große Werbetrommel zu rühren. Der Startseite wird in den nächsten Tagen noch ein ansehnlicheres Bild verpasst. Alle Funktionalitäten sind inzwischen geprüft, Testbestellungen durchgeführt – liebe Kunden, nun dürfen Sie einkaufen!

Mehr über neue Produkte im Filius – demnächst hier!

(mrj)

Ja, ist denn heute schon Weihnachten?

Vor einigen Wochen erhielten wir eine Einladung zu einer Hausmesse eines unserer – na ja, eigentlich noch nicht – Lieferanten. Ich wollte den heutigen Termin nutzen, um uns mit den Produkten des Unternehmens einmal näher zu befassen, diese auch einmal in den Händen zu halten und Kontakte zu knüpfen.

So machten wir uns also heute auf, um mitten im Sommer im Erzgebirge Räuchermännchen, Lichterbögen, Baumschmuck, Nußknacker anzuschauen. Ich hatte zwar im Vorfeld unseres Besuches den Katalog des Unternehmens studiert, doch eine ganze Wand beleuchteter Schwippbögen live zu sehen, weckte doch die Sehnsucht nach Kaminfeuer und Glühwein – das in einer Jahreszeit, wo eigentlich Eis essen am Badesee Programm ist.

Lampe Fachwerkhaus

Lampe Fachwerkhaus

Die drei Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, wurden zum Teil übererfüllt. Die Produkte sind interessant und der Kontakt zu dem Unternehmen wurde geknüpft. Warum sollte das nicht der Startschuss sein, unsere Wohnaccessior-Ausrichtung (wiederzu-)beleben. Dass unseren Spezialshops CandleWind und CandleDream dringend Leben eingehaucht werden muss, sagte ich ja schon gestern.

Interessant fand ich die Bemerkung in einem der heute geführten Gespräche, dass stets versucht wird, Kundenwünsche zu erfüllen. Das deckt sich ja mit unserer Philosophie. So wurden wohl unlängst schwarze Christbaumkugeln auf Kundenanfrage produziert, welche ein silberner Totenkopf zierte. Schade, dass diese schon restlos verkauft waren. Zumindest gesehen hätte ich diese gern einmal. Warum nicht auch sowas ins Programm nehmen?

(mrj)

1 Jahr MRJ-Blog.de

Vor lauter Stress mit der Telekom ist es beinahe untergegangen: Unser Blog existiert nun seit über einem Jahr. Am 24. Juno 2010 habe ich den ersten kurzen Eintrag verfasst, um seither fast jeden Tag ein kurzes Statement zu aktuellen Dingen, unsere Produkte usw zu geben. Eigentlich ein Grund, um mit einem Glas Sekt anzustoßen.

Logo Filius24.de

Logo Filius24.de

In den ersten Tagen habe ich vorrangig den Neustart des Shops Textil-Extrem.de beworben. Seither ist aber viel passiert; viel hat sich verändert. Mitarbeiter haben unser Haus verlassen, neue berreichern unser Team. Unser Kinderprojekt Filius24 wurde ins Leben gerufen und wächst mit jedem Tag.

Logo Candlewind

Logo Candlewind

Unsere Shops CandleWind und CandleDream haben einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Um diesen Leben einzuhauchen, haben bislang die notwendigen Kapazitäten gefehlt. Doch das soll sich in Kürze ändern.

Logo Candledream

Logo Candledream

Wir haben noch ein paar Pläne, ein paar Projekte in der Schublade. Sie dürfen gespannt sein. In einem Jahr – wenn der Blog dann sein Zweijähiges feiert – berichte ich sicher von den Dingen, die heute nur in meinem Kopf existieren und dann hoffentlich schon umgesetzt sein werden. Wir lesen voneinander…

(mrj)

Verzweifelt gesucht

Als gestern das Telefon klingelte, war eine verzweifelte Kundin am anderen Ende der Leitung. „Sie sind meine letzte Hoffnung!“ Nanu, warum so niedergeschlagen?

„Ich suche für meinen Mann kurze Arbeitshosen“, sagte die Dame. Kein Problem, unsere Cargo-Shorts sind für die sommerlichen Temperaturen bestens geeignet und bieten große Taschen für Werkzeug, Trödel … oder unsere Stofftaschentücher. Die Farben beige, oliv und schwarz sind in den Größen S bis 2XL am Lager.

„Na so Hosen in rot…“ Bitte? Ja, so ne Cargo-Short in rot sieht auch chic aus, haben wir aber nicht. „… blau…“ Nee, die Farbe gibts nicht. „… oder grün!“ Moment, reden wir hier von zwei verschiedenen Dingen? „Wann trägt denn Ihr Mann diese Hosen?“, fragte ich vorsichtig. „Na zum Arbeiten im Garten!“„Meinen Sie etwa Turnhosen?“, hakte ich nach. „Ja, so nennt man die wohl auch.“, hörte ich die Dame erleichtert.

DDR-Turnhosen

DDR-Turnhosen

„Ihnen kann geholfen werden!“, entgegnete ich. Nach einem deutlich zu hörendem Aufatmen setzte die Frau nach: „Ich habe schon sämtliche mir bekannte Outdoor-Stores angerufen. Keiner konnte mir helfen. Habe das halbe Internet abgesucht – niemand verkauft solche Hosen, wie mein Mann sie liebt.“ Ähm, Einspruch – wir haben diese Turnhosen im Programm. Warum sind Sie denn nicht gleich zu uns gekommen?

(mrj)

Sommerfest

Für heute Nachmittag war im Kindergarten das alljährliche Sommerfest angesagt. Durch den Berg an Arbeit, den es durch den Ausfall der Telefonanlage aufzuarbeiten galt, bin ich leider, leider etwas zu spät gekommen, um das Progamm der Kinder in Gänze zu bewundern.

Dafür habe ich mir Zeit genommen, einmal ausgiebig mit meinem Kleinen auf dem Kindergartenspielplatz zu toben. „Papa, wir haben lange nicht mehr miteinander gespielt.“ Irgendwie hatte er ja recht und es tat weh, diese Worte aus seinem Mund zu hören. Innerlich gelobte ich Besserung.

In was für einer Zeit leben wir? Setzen Kinder in diese verrückte Welt und nehmen uns kaum die rechte Zeit für sie. Was für tolle Spiele kann man zusammen machen – im Sandkasten eine Burg bauen; Mensch-Ärger-Dich-Nicht oder andere Brettspiele; mal wieder mit dem Fußball spielen …

Bagger mit Rädern

Bagger mit Rädern

Aber eines muss ich zugeben – ohne den kleinen Knopf würde es heute unseren Filius gar nicht geben. Anregungen zum gemeinsamen Spielen mit Ihren Kindern finden Sie natürlich auch da. Wenn nicht, rufen Sie einfach mal an – ich hätte da noch ein paar Tipps…

(mrj)

Bin ich schon drin?

Kaum zu glauben: Seit heute Vormittag 11.34 Uhr funktioniert das Internet wieder. Aus dem morgen des letzten Blog-Eintrages meiner Mitarbeiterin ist nun doch ein paar Tage später geworden.

Das Unwetter vom letzten Mittwoch Abend hat mit solcher Wucht getobt, dass die gesamte Telefonanlage, DSL-Splitter, -Modem und Router erneutert werden mussten. Und das nicht nur bei uns, sondern weitere angrenzende Häuser auf der Straße waren tagelang kommunikationstechnisch von der Außenwelt abgeschnitten.

Seit vergangenen Donnerstag morgen wurde die Kunden-Hotline der Telekom in regelmäßigen Abständen von mir via Handy belästigt. Wobei das Zeitgefühl der Damen und Herren am anderen Ende der Leitung mir arg zu denken gab. „Ein Techniker ist binnen vier Stunden bei Ihnen!“ Es wurden 24 daraus – der Mann kam, prüfte irgendetwas, ging wieder und es ging immer noch nichts. Wieder an der Hotline: „Von unserer Seite aus ist alles in Ordnung. Ich leite Sie mal an die Diagnose weiter. In einer Viertelstunde erhalten Sie einen Rückruf.“ Das war der Stand Freitag Abend. Das Wochenende verging und was erfolgte nicht? Richtig! Der versprochene Rückruf! Montag morgen 9.00 Uhr griff ich erneut zum Handy – Telefon ging ja immer noch nicht – siehe da, der Kundendienst erinnerte sich an die Weiterleitung des zahlenden Kunden an die Diagnose-Abteilung. Diese – eine halbe Stunde später – wollte von einem Auftrag nichts wissen… und so weiter.
Heute morgen trat der Techniker ein zweites mal an, um festzustellen, dass nun alles in Ordnung sei und mit einem simplen Reset Seitens der Telekom bereits seit Freitag alles hätte wieder funktionieren können. Wir sagen Danke!

Ich könnte jetzt noch von Versicherungsvertretern erzählen, die sich nicht in der Lage sahen zu helfen oder dies gar nicht wollten. Aber dieses schöne Thema hebe ich mir für ein ander mal auf.

Seit Donnerstag morgen saßen wir nun ohne Online-Verbindung da. Was macht man mit so viel ungeplanter Freizeit? Die Buchhaltung war binnen zwei Stunden wieder auf dem neuesten Stand. Da habe ich als studierter Kaufmann stets ein Auge drauf, dass da nix anbrennt. Wieder einmal ohne Stress die Kataloge der Lieferanten in die Hand genommen – ich liebe Papier – und nach weiteren schönen Dingen Ausschau gehalten… der Fernsehapparat daheim wurde entstaubt – wusste gar nicht mehr wo die On-Taste an der Fernbedienung war – und vor allem ging es einmal zeitig ins Bett.

Seit heute morgen sind wir nun dabei, die seit Ende letzter Woche angefallenen Dinge aufzuarbeiten. Bei den Auslieferungen kann es nun leider etwas zu Verzögerungen kommen. Aber wir liegen gut im Rennen, dass in ein, zwei Tagen alles wieder seinen gewohnten Gang gehen kann. Vielen Dank schon mal an unsere Kunden für die Geduld. … Mit uns ist ab sofort wieder zu rechnen!

(mrj)

Beutelgermanen

Heute morgen klingelte im Büro das Telefon. Eine nette Dame mittleren Alters meldete sich. „Ich habe hier eine Lieferung von Ihnen erhalten, aber ich habe doch gar nichts bestellt.“ Auf meine Frage, was sie denn erhalten habe, sasgte sie nur: „Na so einen Einkaufsbeutel, einen Dederonbeutel, wie es sie zu DDR-Zeiten zu Hauf gab.“

Dederonbeutel

Dederonbeutel

Der Vorgang sagte mir etwas. Schnell in der Kundenakte noch mal nachgeblättert. Die Bestellung kam aus dem fernen Kanada, aus Vancouver um genau zu sein. Hier hatte ich schon beim Aufbereiten des Vorganges Angst, die Versandkosten würden weit über dem Warenwert liegen. Doch dann laß ich, dass die Versandadresse in Deutschland lag.

„Da hat meine Tochter wieder mal was bestellt“, sagte die Dame, „ohne mir Bescheid zu sagen! Tja wir haben lange nicht mehr telefoniert“ Besagte Tochter, auch im Osten Deutschlands groß geworden, sammelt alles, was an ihre Kindheit erinnert und lässt es sich an Ihren jetzigen Lebensmittelpunkt – jenseits des großen Wassers – liefern. Selbst ein Schwibbogen hat schon den Weg nach Kanada gefunden. Ob wir noch mehr Nostalgiezeug haben, wurde ich gefragt. Aber klar doch: Klammersäcke oder Dederonschürzen können wir Ihnen schicken.

Als ich unsere Turnhosen nach altem DDR-Schnitt anpreisen wollte, bekam ich lachend die Anwort: „Wir haben hier nur Mädels und die tragen sowas nicht!“ – Schade, aber warum eigentlich nicht?

(mrj)