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Konfektionsgrößen gefragt

Trotz Wochenende habe ich den Umbau unseres ebay-Shops weiter vorangetrieben. So langsam nimmt alles eine Form an. Weitere Unterrubriken wie „Nachtwäsche“ sind eingeführt. Die großen Größen habe ich umgebaut, so dass nun nicht mehr nach Kleidungsstücken wie Unterwäsche oder Hosen sondern nach Größen sortiert ist.

Dabei habe ich mich heute den halben Tag mit den Konfektionsgrößen beschäftigt. Jeder Hersteller und jeder größere Vertrieb hat da seine eigene Sortierung. Ab welcher Größe zählt es als XXL? Die Wandlung der deutschen in internationale Größen ist ein echtes Wagnis. Bei der Neugestalltung des Shops habe ich mich weitestgehend nach der Maßtabelle bei Wikipeadia gerichtet.

Doch wie sortiert man die Größen der Unterwäsche ein? Dass eine 6 in etwa einer L bzw. 52 oder 54 entspricht kann ich aus eigenem Erleben ja noch nachfühlen. Aber wieviel XL ist eine 17/18? Bin hier nach Logik vorgegangen. Habe für Ratschläge ein offenes Ohr!

(mrj)

Wochenend und Sonnenschein

Wieder geht eine lange Woche zu Ende. Der Morgen begann mit einer kurzen Teambesprechung. Eine Retour tarf heute bei uns ein – American T-Shirts in 5XL. Grund: Passt nicht!

Ich gebe zu, die Beschreibungen unserer Artikel sind noch verbesserungsbedürftig. Künftig werden genau Länge, Höhe und Breite angegeben, so dass der potentielle Käufer gleich sehen kann, da passe ich rein oder ich muss noch ein paar Runden joggen gehen.

Das Hauptproblem ist aber, dass es keine einheitliche Regel gibt, was ist 5XL. Was liegt hier zu Grunde? Jeder Hersteller fertigt nach eigenen Maßen. Was für den einen 3XL ist, bezeichnet ein anderer als 5XL.
Die internationale Bezeichnung 5XL entspricht den deutschen Größen 72 bis 74. Aber die europäischen Maße entsprechen wiederum nicht den amerikanischen!

Zweiter Rückliefergrund: Qualität stimmt nicht. Auch hier haben die Amerlikaner ein anderes Qualitätsbewusstsein als unsereiner. Während hierzulande Wert auf feste Stoffe für ein Shirt mit bis zu 195 g/m² (das ist wirklich fest – im Mittel sind es 150 oder 160 g/m²) gelegt wird, reicht es in der amerikanischen Wegwerf-Gesellschaft bei Stoffdicken bis maximal 80 oder 100 g/m². Entsprechend niedriger können da auch die T-Shirt-Preise sein.

Auch hier liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, von wegen Wochenend und Sonnenschein!

(mrj)