Dresden

Heute muss ich einmal politisch werden: Für mich als gebürtigen Dresdner ist der 13.02. ein besonderer Tag. Ende und Anfang.

Das Ende einer barocken Stadt im Bombenhagel des zweiten großen Krieges im letzten Jahrhundert und ein neuer Anfang, um wie Phönix aus Asche neu zu entstehen.

Jedes Jahr gedenken die Einwohner der Stadt an jenen denkwürdigen Tag, stellen sich auch gegen jene, die dieses Andenken missbrauchen wollen. Nicht immer konnte ich an diesem Tag in meiner Stadt sein, aber meine Gedanken waren stets daheim.

Die Welt hat sich seit dem letzten Krieg verändert, die Meschen leider nicht. Wir werden kaum noch von Feinden außerhalb bedroht, ist doch Deutschland nun von Freunden umgeben. Aber große soziale Konflikte werden wir küftig zu bewältigen haben, die – wenn wir nicht aufpassen – eskalieren können. Griechenland ist nur der Vorgeschmack auf das, was kommen könnte. All dies ist der beste Nährboden für Idiologien aller Art – rechts und links außen sind nur zwei extreme Beispiele.

Wir müssen wachsam sein, noch können wir den Zug lenken. Damit es kein zerstörtes Dresden mehr gibt, oder Magdeburg, oder Hamburg … wir sind es unseren Kindern schuldig!

(mrj)

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