Happy New Year 2016

Na, sind Sie gut reingerutscht? Ein gesundes neues Jahr erst einmal allen Lesern.

Der Jahresauftakt war für uns ja mal schon wieder recht turbulent. Unser Versanddienstleister hat zum Jahresanfang gänzlich neue Fahrer. Ahnen Sie, was hier los ist. Nein, ich schimpfe jetzt nicht auf die armen Kerle, die nur versuchen Ihren Job zu machen.

Wurden ins kalte Wasser reingeschmissen, kennen die Touren nicht. Entsprechend geht es momentan drunter und drüber. Bestellte Ware kommt erst kurz vor Feierabend. Die Abholungen wurden gestern gleich mal stehen gelassen – die erste Kundin fragte heute Abend schon nach, wo denn die bestellten Sachen bleiben.

Die Hoffnung stirbt ja mal bekanntlich zuletzt. Der Chef gelobte Besserung. Mal schauen wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt. Hoffe sehr, dass sich in Kürze wieder alles einränkt. Denn mit der Qualität des Versandunternehmens hängt auch unsere Wahrnehmung beim Kunden ab. Also Jungs, hier ist Handlungsbedarf. 2016 soll kein schlechtes Jahr werden. Auf geht´s.

(mrj)

Frohe Weihnachten 2015!

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Das Jahr neigt sich. Habe mich lange nicht zu Wort gemeldet. Viel ist passiert. Die gute Nachricht zuerst: Ich bin wieder auf den Beinen, habe mich wieder aufgerappelt und alles Liegengebliebene aufgearbeitet. Seit letzter Woche kann ich sagen, ich bin wieder in alter Form.

2016 steht vor der Tür und in diesem Jahr muss ausgebaut werden, wozu im vergangenen die Fundamente gelegt wurden. Doch dazu in den nächsten Tagen an dieser Stelle mehr. Dann kommen wieder regelmäßig Neuigkeiten an dieser Stelle – versprochen!

Nun wünsche ich allen Lesern, unseren Kunden, Freunden und Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest – vor allem Gesundheit, alles andere findet sich – und einen guten Jahresstart 2016.

(mrj)

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Kommunikation ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. Soweit die Theorie. In letzter Zeit scheint immer irgendwer auf der Leitung zu stehen.

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Arbeitstaschentücher Arabias

Kundin kauft ein und bezahlt aber nicht gleich, sondern möchte die Rechnung per Banküberweisung ausgleichen. Sehr löblich, keine Gebühren eines Zahlungsanbieters. Gleich schicke ich ihr eine Mail mit ein paar netten Worten, dass wir uns über ihren EInkauf freuen, dem Gesamtbetrag ihres Einkaufes und unserer Bankverbinung. Eine Woche vergeht, aber der Rechnungsbetrag geht nicht bei uns ein. Bevor man böse wird, fragt man lieber noch mal höflich nach, wo das Problem liegt. Keine Antwort.

Zwei Tage darauf trudelt eine Mail ein: „Können Sie mir bitte noch einmal Ihre Bankverbindung schicken, die habe ich irgendwie versiebt.“ Noch während ich eine freundliche Mail schreibe, um noch einmal die Daten mitzuteilen, trifft eine zweite ein: „Ich brauche dringend Ihre Bankdaten!“ Auch diese Mail wird freundlich beantwortet. Darauf passiert – nicht.

Wieder vergeht ein Tag und eine weiter Mail trifft ein: „Wenn Sie mir nicht bald Ihre Bankdaten schicken, kann ich den Artikel nicht bezahlen!“ Tief durchatmen und ich setze an, noch einmal höflich zu antworten. Noch während ich schreibe, kommen die nächsten Zeilen: „Hat sich erledigt, ich hab sie gefunden!“

Tags darauf – es ist inzwischen der zweite Freitag nach dem Kauf – treffen wieder ein paar Zeilen ein: „Geld ist unterwegs, hab grad angewiesen!“ Höflich wird sich auch dafür bedankt und noch ein schönes Wochenende gewünscht.
Seit gestern ist nun die Ware auf dem Weg – eine Packung Stofftaschentücher für unter EUR 10. So ein Aufwand für einen Kleinpreisartikel. Warum bekomme immer ich die schwierigen Kunden ab?

(mrj)

Bitte nicht beim Nachbarn abgeben!

Wir versenden unsere Ware ja in alle Himmelsrichtungen und haben mit Kunden aller Couleur zu tun. Im Laufe der Zeit kommen da so einige Annekdoten zusammen, von denen ich hier ja an dieser Stelle ja schon einige zum Besten gegeben habe.

Doch in letzter Zeit häufen sich die Angaben der Kunden, wenn es um den Versand geht: „Bitte nicht beim Nachbarn abgeben!“ Warum eigentlich nicht? Ich bin ja ganz glücklich, Nachbarn zu haben, die mal etwas für mich entgegennehmen, wenn ich gerade mal wieder einen Außer-Haus-Termin habe. Genauso werden bei uns die Pakete der halben Straße zwischengelagert.

Warum die Paket nicht beim Nachbarn abgegeben werden dürfen, kann ich nur spekulieren. Nachbarschaftstreit? Kann ja mal vorkommen, dass man eben nicht besonders miteinander kann. Aber es gibt immer noch ein paar Grundregeln im zwischenmenschlichen Umgang. Dazu zähle ich auch, für den Nachbarn mal etwas entgegen zu nehmen, auch wenn man sich sonst nicht so viel zu sagen hat. Aufgefallen ist es mir ja nur, weil in der vergangenen Woche mindestens drei Auslieferungen einen solchen Vermerk trugen.

Also, liebe Nachbarn, vertragt Euch! Man muss ja nicht mehr sagen, als ein freundliches „Guten Tag!“ Möglicherweise kann derjenige, von den man denkt, dass man gar nicht mit ihm kann, eines Tages einem ja mal helfen, wo man sonst allen nicht weiter kommt.
Es gibt wichtigere Probleme in dieser Welt als ein Mitbewohner mit einem Splien!

(mrj)

Wieder Freitag, der 13.

Es war mal wieder soweit. Der Freitag mit dieser Unglücknummer stand auf dem Kalender. In diesem Jahr schon das zweite mal. Freitag, gleich ist Wochenende. Hoffentlich geht es gut.

Was kann an so einem Tag schon passieren? Jetzt malen wir mal dunkelschwarz. Eine negative Bewertung trifft in unserem ebay-Shop ein. Unser Fahrer hat mit seinem Transporter einen Totalschaden oder noch schwärzer der ganze Wagen brennt aus und unsere Pakete gleich mit.

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Bundeswehrtaschentücher

Nein, von alledem ist nichts geschehen. Gekämpft habe ich nur mit – richtig – Computerproblemen. Kunde kauft in unserem ebay-Shop ein 6er Pack Bundeswehrtaschentücher. Den Kauf spielt es auch wunderschön in unser System, doch dort wird keine Verkaufsorder erzeugt.

Also werden die üblichen Verdächtigen angeschaut. Produkt ist angelegt, der richtigen Webseite zusortiert, Steuersatz stimmt auch, vorrätig ist der Artikel – auch in unserer Warenwirtschaft. Aber die Order will nicht angelegt werden. Ohne Verkaufsorder keine Rechnung. Nach über einer Stunde Suchens haben mein Admin und ich aufgegeben und das Problem als nicht lösbar definiert. Eben ein Freitag, der 13.

Dann eben doch EDV zu Fuß – die Kundendaten noch mal per Tastatur eingegeben. Siehe da, so lässt sich ein Auftrag generieren und eine Rechnung gabs auch dazu. Der Kunde freut sich bestimmt schon über seine neuen Taschentücher. Wann ist eigentlich der nächste Freitag, der 13.?

(mrj)

Schneller als die Polizei erlaubt

Alle Lieferungen sind raus. Mit guten Gewissen habe ich heute Mittag das Haus verlassen, um mich wie jeden Mittwoch Nachmittag „meinen“ Kindern an der Schule zu widmen. Als ich drei Stunden später meinen Computer wieder anmachte, erwarteten mich eine ganze Menge Kundenanfragen.

Unter anderem erwartete eine Kundin eine Fleece-Kapuzenjacke. „Habe diese Jacke bestellt, aber bis heute keine Ware empfangen.“ Jetzt geht das große Kramen los, wann war der Kauf, wann wurde die Jacke verschickt.

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KORSAR Crossover Damen-Kapuzen-Fleecejacke

Keine zwei Minuten später hatte ich schon festgestellt, wo das Paket steckt. Die Sendungsverfolgung sagt mir: Zugestellt und zwar heute um 12.03 Uhr, aber nicht an unsere Kundin, sondern an eine Dritte Person. An wen kann ich leider nicht erkennen. Eigentlich sollte die Kundin eine Benachrichtigung im Briefkasten haben; aber … bei dem Stress der Paketfahrer kann sowas schon mal untergehen.

Kaum war die Antwortmeil an die Kundin mit meinen Erkenntnissen getippt und verschickt, trudelte schon die nächste Mail ein. „Alles ist gut. Meine Nachbarin hat mir gerade das Paket rüber gebracht!“ – Na bitte, sag ich doch, alles ist gut.

(mrj)

Wieder da

Liebe Freunde der Nacht, nun ist es doch wieder später geworden als ursprünglich geplant und das in jeder Hinsicht. Ja, es gibt mich noch. Nun hat es mich in den letzten Wochen doch Schach Matt gesetzt – so schwer wie lange nicht mehr. Von einer leichten Erkältung wie all die Jahre zuvor konnte man diesmal nicht sprechen. Bei normaler Bürotemperatur saß ich in Thermo-Unterwäsche und dicke Fleecesachen eingepackt und habe immer noch gefroren. Nach einer kleinen erzwungenen Auszeit ist dies nun auch überstanden. Nun wird das Jammern eingestellt und es geht frisch ans Werk.

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12er Pack reinweisse Damen-Taschentücher

In den letzten Tagen war ich nicht nur damit beschäftigt meine Gesundheit wieder herzustellen, sondern dass große Dinge ihre Schatten vorauswerfen, hatte ich ja schon angekündigt. In den vergangenen Tagen habe ich mein Unternehmen auf den Kopf gestellt und ein wenig neu Sortiert. Prozesse ausgelagert, damit die Dinge künftig noch ein wenig schneller und flockiger von der Hand gehen. Datails wie immer später.

Nun aber zurück zu den erfreulichen Dingen. Die letzten Tage waren hauptsächlich weiß. Nein, Schnee gabe es in diesem Winter ja nur in höheren Lagen. Unsere weißen Taschentücher für die Damen von Welt fanden mal wieder reißenden Absatz und das wirklich weltweit. Sogar bis nach Französisch-Polynesien gingen zwei Packs auf die Reise – das ist ja noch hinter Australien und Neuseeland!

Wussten Sie dass, dort auch mit dem Euro gezahlt wird? Französisch-Polynesien nicht Teil der Europäischen Union ist, seine Bürger jedoch französische Staatsbürger sind, damit sind sie auch Unionsbürger, und bei Wahlen zum Europäischen Parlament wahlberechtigt. Interessant, oder?

Mal schauen, wann das Feed Back kommt. Die Tücher sind eingetroffen. Laut Webseite der Post dauert eine Sendung 12 bis 16 Tage. Da haben wir ja noch ein wenig Zeit.

(mrj)

Italienisches Temprament

Geduld ist eine Tugend, doch diese scheint so manchem Kunden zu fehlen. Ich könnte nun Geschichten erzählen von Abend 18.oo Uhr bestellt und Tags drauf angerufen, wo denn die Ware bleibt – aber nein, ich lass das mal besser.

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Kostüm Dino

Von unseren Dinos ist ja eine ganze Herde nach Italien ausgewandert, doch angekommen scheint noch keiner zu sein. Ist ja auch ein langer Weg über die Alpen.

Jedenfalls hatten wir am vergangenen Wochenende gleich zwei Nachfragen aus dem südlichen Land, wo denn das Kostüm stecken würde. Die Sendungsverfolgung hört ja von deutscher Seite auf, sobald der Dino in Frankfurt in das Flugzeug gestiegen ist. Aber die italienische Post knüpft da glücklicherweise nahtlos an und beide Pakete konnten von mir gefunden werden.

Eine der beiden Kundinnen schrieb ihre Mails in italienisch. Nun habe ich bisher weder das wunderschöne Land schon einmal besucht, noch spreche ich ansatzweise diese Sprache. Aber dank moderner Technik ist auch hier die Verständigung inzwischen kein Problem. Schon faszinierend das Internet, man kann zu Menschen in Kontakt kommen, die am anderen Ende der Welt sitzen – vor 30 Jahren wäre das völlig unvorstellbar, nicht nur weil da noch eine Mauer die Welt in scheinbar Gut und Böse teilte, sondern auch die Entfernungen waren rießig.

Ich schweife ab, unsere Dino-Invasion ist noch in vollem Gange. Mal schauen, wann es das erste Feed Back gibt, Angekommen in Bella Italia!

(mrj)

Allein in Griechenland

Hören wir nicht tagtäglich in den Nachrichten, dass es die griechische Wirtschaft quasi gar nicht mehr gibt? Von wegen! Die Bestellungen die bei uns aus südlichen Landen eintreffen, haben in den letzten Monaten sogar zugenommen.

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Regen-Jacke List

Nein, Dino-Kostüme sind nicht dabei. Alte Sachen gibt es in Griechenland schon genug. Egal ob Westen, Jeans-Latzhosen vornehmlich in den größeren Größen und Regenbekleidung für oben und unten herum – alles geht momentan aus unserem Lager in Richtung Süden. Berufsbekleidung scheint wieder gefragt im Süden der EU. Es geht aufwärts mit der griechischen Wirtschaft nur wenige Tage nach der richtungsweisenden Wahl. Schaun wir mal, wo es hin geht.

Aber eines wundert mich dann doch bei den Bestellungen aus Griechenland – warum wird die Mehrzahl der Aufträge mit britischem Pfund bezahlt und nicht in Euro? Ein Zeichen? Hoffentlich nicht – ich möchte nicht die kleine Eule auf meiner Lieblings-Euro-Münze vermissen.

(mrj)